Die Geschichte des Muso Jikiden Eishin Ryu Iaido

(der Versuch einer Historie)

"Geschichte ist ein Destillat aus Gerüchten"
Thomas Carlyle

Die exakte Geschichte des Muso Jikiden Eishin Ryu läßt sich heute nicht mehr rekonstruieren. Zu oft hat sich die Linie des Ryu geteilt und zu viele Gruppierungen innerhalb des Ryu sind in den letzten Generationen entstanden. Jede dieser Gruppen hat IHRE eigene Version der Ereignisse, welche den jeweiligen Meisterlehrer dieser Gruppierung als rechtmäßigen Erben der Muso Jikiden Eishin Tradition darstellt. Die Geschichte des Ryu kann daher nur in Fragmenten aufgezeigt werden. Selbst Bemühungen in letzterer Zeit, die bestrebt waren, die einzelnen Geschichtsversionen der verschiedenen Gruppierungen gleich einem Puzzle zusammenzufügen, sind vorerst gescheitert. Zu groß sind die Widersprüche in den Darstellungen und zu unterschiedlich die Datierungen einzelner Ereignisse. Es muss davon ausgegangen werden, daß die "einzig wahre und authentische Geschichte" des Muso Jikiden Eishin Ryu niemals geschrieben wird, falls es so etwas wie "wahre und authentische Geschichte" überhaupt gibt.

Diese Darstellung ist daher auch durch die Ansichten innerhalb der IMAF gefärbt, obwohl durchaus versucht werden soll, auch andere Ansichten einfließen zu lassen. Dem Kenner der Tradition sei vorweg gesagt, dass der in der IMAF Deutschland gelehrte Muso Jikiden Eishin Ryu massgeblich durch die Linie geprägt wurde, die Ikeda Soke als den legitimen, 22. Großmeister des Ryu betrachtet und auch als "populärer Stil" bezeichnet wird. Dennoch sind andere Strömungen in der IMAF Japan vertreten. Nakayama Hakudo (Muso Shinden Ryu) war einer der Mitbegründer der IMAF und viele Meister der IMAF gehören dem "originalen Stil" oder sogar beiden Richtungen an (original und populär). Hier sei auf das Schaubild auf Seite 3 verwiesen, dass als Basis dieses Artikels dient.

Die Anfänge

Der Stil geht zurück auf einen Samurai namens Jinsuke Shigenobu, auch genannt Hayashizaki Jinsuke Minamoto no Shigenobu. Dass dieser gelebt und seinen eigenen Schwertstil gegründet hat, ist verbrieft. Doch bereits bei seinem Geburtsdatum beginnen die Unstimmigkeiten. Am korrektesten ist es zu behaupten, dass er in der Mitte des 16. Jahrhunderts geboren wurde. Manche Quellen geben 1546, andere 1548 oder 1549 als sein Geburtsjahr an. Er wurde geboren und lebte in der Provinz Sagami (der heutige Präfektur Kanagawa). Betrachtet man das Geburtsjahr, so sieht man sofort, dass Jinsuke Shigenobu ein Kind des Krieges war. Die Periode der kriegführenden Reiche (Sengoku Jidai) ging in die heiße Endphase. Diese Epoche dauerte von 1478 bis 1577 und war von konstantem Bürgerkrieg gekennzeichnet. Erst Oda Nobunaga gelang es, das Reich quasi zu einigen, doch dauerte es bis zum Jahre 1603, dem Beginn des Tokugawa-Shogunats, bis endlich Frieden eintrat. Die Krieger jener Zeit waren Praktiker, weniger Philosophen. An Kampftechniken zählte nur, was auf dem Schlachtfeld oder im Duellkampf Erfolg hatte. Das Konzept des Bushido im heutigen Sinne war noch nicht formuliert worden und gekämpft wurde mit allen Mitteln (fairen und unfairen). Es war diese Zeit, die den jungen Samurai Jinsuke Shigenobu formte. Auch wenn nicht bekannt ist, ob er Schlachtfelderfahrung hatte, so ist davon auszugehen, dass er durch eine Anschauung geprägt war, die den Hauptaugenmerk auf eine effiziente Technik legte.

Etwa in seinem 25. Lebensjahr (also irgendwann zwischen 1570 und 1580) bereiste er die Region Oshu und betete im Dorf Okura am Hayashizaki-Tempel zu der Gottheit Hayashi Myojin. Es geht die Legende, dass er diese Wallfahrt machte, weil sein Vater von einem überragenden Samurai im Duell getötet worden war. Jinsuke Shigenobu, der wußte, dass er dem Gegner unterlegen war, pilgerte zu dem Tempel, um bei der Gottheit um Einsicht in die Kampfkünste zu beten. Die Legende erzählt weiter, dass er nach hundert Tagen des Gebets und des Trainings seinen eigenen Stil kreierte, der das Ziehen und das Schneiden in einer Bewegung lehrt. Er soll den Tod seines Vaters erfolgreich gerächt haben (entnommen aus [ShiLeo95] ). Daher läßt sich auch das Gründungsdatum des Ryu nicht exakt bestimmen. Ob Jinsuke den Stil in dem Moment seiner Erleuchtung durch die Gottheit Hayashi Myojin begründete, oder die Regeln erst später formulierte, ist nicht bekannt. Der Gründungszeitpunkt liegt "irgendwann" um 1580.

Zu Ehren der Gottheit benannte er den Stil Shinmei Muso Ryu (was man in etwa mit "göttlich inspirierter Stil ohne Gleichen" übersetzen kann).
Seine Nachfolger benannten ihn auch oft Hayashizaki Ryu oder Muso Hayashizaki Ryu. Er war jedoch auch unter den Namen: Shigenobu Ryu, Hayashizaki Shigenobu Ryu, Jushin Ryu und wohl noch einigen anderen Bezeichnungen bekannt. Jinsuke Shigenobu selbst fügte den Namen des Tempels seinem eigenen Namen ab diesem Zeitpunkt hinzu und nannte sich fortan Hayashizaki Jinsuke Minamoto no Shigenobu.

In einigen Publikationen wird Hayashizaki Shigenobu als der Erfinder des Iai-Jutsu oder Batto-Jutsu dargestellt. Dies ist nicht ganz korrekt. Die Idee, das Ziehen des Schwertes mit dem ersten Schnitt zu kombinieren, um dann sofort weitere Angriffe zu starten, ist viel älter. Ein Schnitt aus dem Ziehen heraus ist entweder eine Reaktion auf einen Überraschungsangriff, oder selbst ein plötzlicher Angriff, der dem Gegner wenig Chancen auf Gegenwehr läßt. Wie bereits erwähnt, so war erlaubt, was zum Sieg führte. Jedenfalls hat Iai nichts mit jener Form des ehrenhaften Duellkampfes zu tun, in dem beide Kontrahenten ihren Namen rufen, die Schwerter ziehen und dann aufeinander losgehen. Als Beispiel seinen drei Ryu genannt, welche alle das Konzept des Batto-Jutsu beinhalten und viel älter sind, als die von Hayashizaki Shigenobu begründete Tradition:
  1. Tenshin Shoden Katori Shinto Ryu; gegründet 1448 durch Iizasa Choisai Ieano;
  2. Takenouchi Ryu gegründet 1532 durch Takenouchi Chunagon Daijo Hisamori;
  3. Tatsumi Ryu, gegründet ca. 1550 durch Tatsumi Sankyo
Doch obwohl die Idee nicht neu war, so muss Hayashizaki Shigenobu ein enorm beeindruckender Mann gewesen sein; denn sonst hätten nicht über 50 Ryu (die teilweise nicht mehr existieren) von sich behauptet, ihre Lehren und Prinzipien würden auf diesen Mann zurückgehen. Es ist möglich, dass Hayashizaki Shigenobu als neuen Ansatz eine spirituelle Komponente bot. Die Zeit des ausgehenden 16. Jahrhunderts war auch von der verzweifelten Suche nach einem Gegenpol zu den 100 Jahren des Blutvergießens gekennzeichnet. Dies zeigt der hohe Einfluss des Zen-Buddhismus zu dieser Zeit, vor allem der Mönch Takuan und seine Lehren. Etwa zur gleichen Zeit verband ein Zeitgenosse Shigenobus, Yagyu Muneori - genannt Sekishusai - die Prinzipien des Zen mit der Schwertkunst seiner Familie, dem Yagyu Shinkage Ryu. Damit gilt er als einer der Initiatoren des Budo. Es wäre jedoch denkbar (wiewohl dies reine Spekulation des Autors ist), dass Hayashizaki Shigenobu bereits zu seiner Zeit einen sehr defensiven Ansatz lehrte und seinen Stil als eine Reaktion auf die fast alltäglichen Überfälle sah, anstatt ihn als einen weiteren Kampfstil für das Schlachtfeld und den Duellkampf zu proklamieren. Gegen 1617 soll Hayashisaki Shigenobu noch einmal in die Gegend von Oshu aufgebrochen sein, wahrscheinlich mit dem Ziel, seinen Stil mit anderen Schwertschulen zu vergleichen. Ob er dort ankam, läßt sich nicht mehr feststellen. Sein Todesdatum wird jedoch allgemein mit 1621 angegeben.

Zumindest kann man behaupten, daß Hayashisaki Shigenobu der erste war, der Iai zum zentralen Kernthema einer Schwertkunst machte und aus diesem Blickpunkt heraus, die nachfolgenden Iai-Stile maßgeblich beeinflußt hat.

Im folgenden soll ein kurzer (und bei weitem nicht vollständiger) Stammbaum einen Überblick über den Ryu seit seiner Gründung geben. Dieser Stammbaum beinhaltet nur die Hauptzweige, die heute am meisten vertreten sind. Alle Nebenlinien mit ihren Vertretern sind dem Autor bei weitem nicht bekannt:



Entwicklung bis in die 11. Generation

Die erste Abspaltung entstand bereits in der zweiten Generation. Der zweite Großmeister begründete sein eigenes System, das ebenfalls Iai-Jutsu und Kenjutsu lehrte. Die Samurai des Tamiya-Ryu sollen bedeutende Vasallen der Tokugawa Shogune gewesen sein. Angeblich existiert die Schule noch heute, mit Tsumaki Seirin als aktuellem Großmeister.

Auch der dritte Großmeister begründete einen eigenen Ryu. Ob Nagano Muraku Nyudo nur noch von Tamiya Heibei Shigemasa oder sogar noch von Hayashizaki Shigenobu unterrichtet wurde, läßt sich heute nicht mehr feststellen. Jedoch war auch im Muraku-Ryu das Iaijutsu das zentrale Thema.

Ein heute nicht mehr nachvollziehbare Hauptspaltung muß nach dem 5. Großmeister, Arikawa Shozaemon Munetsugu stattgefunden haben. Der Ryu teilte sich in den Muso Hayashizaki Ryu, der von Banno Danemon no Jo Nobusada weitergeleitet wurde und den Shinmuso Hayashizaki Ryu. Letzterer ist ebenfalls noch existent, mit Sasamori Takemi als aktuellem Vertreter. Es läßt sich heute nicht mehr feststellen, welcher dieser beiden Ryu die Originallinie weiterführte und welcher die Abspaltung war. Beide Traditionen sehen Hayashizaki Shigenobu als den Begründer ihrer Kunst an.

Die wohl einflußreichste Person in der Geschichte des Ryu nach seinem Begründer ist Hasegawa Eishin, der manchmal auch mit dem Namen Hasegawa Chikaranosuke Eishin Hidenobu benannt wird. Man sagt ihm nach, sein Können sei dem von Hayashizaki Shigenobu ebenbürtig gewesen. Er revolutionierte den Stil, fügte den kurzen Chiburi (Katana o kaesu) hinzu und prägte den Stil in einem so entscheidenden Maße, daß der Ryu in Hasegawa Eishin Ryu umbenannt wurde. Ob Hasegawa Eishin selbst bereits den Namen Muso Jikiden Eishin Ryu benutzte, ist fraglich. Weitere gebräuchliche Namen waren auch: Eishin Ryu, Hidenobu Ryu, Hasegawa Hidenobu Ryu und noch einige andere Bezeichnungen. Die in [ShiPel95] beschriebene Anekdote, Hasegawa Eishin habe von Toyotomi Hideoshi den Titel "Muso Ken" (= Schwert ohne Gleichen) verliehen bekommen, muss jedoch ins Reich der Legende verwiesen werden. Das Geburtsdatum Hasegawa Eishins ist zwar nicht bekannt, aber er selbst hat den Stil höchstwahrscheinlich um 1710 von Banno Danemon no Jo Nobusada in Edo (heute Tokyo) erlernt. Toyotomi Hideyoshi, der Nachfolger Nobunagas, der dessen Werk das Reich zu einigen fortsetzte, starb jedoch 1598. Er kann Hasegawa keine Titel vergeben haben, denn als dieser Großmeister wurde, war Hideyoshi schon seit mindestens 110 Jahren tot. Falls Hasegawa Eishin den Titel "Muso Ken" erhalten hat (was historisch nicht dokumentiert ist) so sicherlich nicht von Hideyoshi. Dies soll [ShiPel95] aber keinen Abbruch tun. Es ist ein hervorragendes Werk, dass jedem Interessierten nur wärmstens empfohlen werden kann.

Wie auch bei Hayashizaki Shigenobu, ranken sich viele Legenden um die Person des Hasegawa Eishin. Was Dichtung und was Wahrheit ist, läßt sich heute schwerlich sagen. Ebenso ominös ist das Auftauchen des Muso Jikiden Ryu. Nur bei [WarDra99] findet sich die Anmerkung, dass Gerüchten zufolge, Hasegawa Eishin nicht nur der siebte Großmeister des Shin Muso Hayashizaki Ryu sondern auch der 19. Großmeister des Muso Jikiden Ryu gewesen ein soll. Noch rätselhafter ist die Vermutung, dass Iizasa Choisai Ieano; der Gründer des Tenshin Shoden Katori Shinto Ryu der siebte Großmeister dieses Systems gewesen sein soll. Der Muso Jikiden Ryu muß also bereits im 14. Jahrhundert - angeblich als umfangreiches Waffensystem - gegründet worden sein.
Vermutungen über diesen Stil sind jedoch reine Spekulation; wenn er jemals existierte, so ist er heute zumindest verschwunden. Ob er Hasegawa Eishin bei seinen Modifikationen des Hayashizaki Ryu beeinflußt hat (und ob dieser überhaupt ein Großmeister des Muso Jikiden Ryu war), läßt sich heute nicht mehr feststellen.

Ein weiterer Schüler Eishins war Omori Rokurozaemon Masamitsu. Aus persönlichen Gründen wurde er jedoch von Hasegawa Eishin aus dem Ryu ausgestoßen. Er studierte später noch die Schwertkunst des Yagyu Shinkage Ryu und den Ogasawara Ryu, eine Tradition, die Etikette und Tee-Zeremonie lehrte. Mit dem Eishin Ryu als Basis und den fünf grundlegenden Zugtechnicken des Yagyu Shinkage Ryu erschuf er seinen eigenen Iaistil. Der Omori Ryu kombiniert Iai-Techniken mit der sitzende Position Seiza aus der Tee-Zeremonie, wie sie im Ogasawara Ryu gelehrt wurde. Die Seiza-Position, die auch in der Zen-Meditation Verwendung findet, einzunehmen, war bis dato in einer Schwertkunst unüblich. Nahm ein Samurai an einer Teezeremonie oder einer Meditation teil, so trug er dabei keine Waffen - zumindest nicht das Langschwert. War er jedoch für den Kampf gerüstet und bewaffnet, so wählte er zum Sitzen eine Methode, bei der er das linke Bein unterschlug und sich das rechte vor sich anwinkelte. Dies Position wird je nach Variation und Schule als Tate-hiza, Fudoza oder Iai-goshi bezeichnet. Mußte der Samurai blitzartig aufstehen und kämpfen, so konnte er das durch das Aufstellen des rechten Beines den Körper schnell hochdrücken. Dies war vor allem hilfreich, wenn er die schwere Rüstung trug. Mit dem Schwert in Seiza zu sitzen, so wie es im Omori-Ryu gelehrt wurde, war nicht nur unüblich sondern auch wenig praktikabel (zumindest wenn man gepanzert war). Es zeigt, dass es dem Gründer hier nicht um das reine Kämpfen ging, sondern um eine spirituelle, meditative Komponente, welche mit dem Seiza-Sitz verbunden ist.

Der 9. Großmeister des Eishin-Ryu, Hayashi Rokudayu Morimasa (1661 - 173?), war jedoch nicht nur ein direkter Schüler des 8. Großmeisters (Arai Seitetsu Kiyonobu) sondern er lernte auch Omori-Ryu direkt unter Omori Rokurozaemon Masamitsu. Das Ergebnis davon war, dass die 11 grundlegenden Kata des Omori-Ryu in den Eishin-Ryu einflossen. Diese sind heute als Seiza-no-Bu bekannt und sind Teil der Shoden-Stufe des Eishin-Ryu. Da sie dem Omori-Ryu entstammen, beginnen sie nicht - wie alle anderen sitzenden Kata des Eishin-Ryu - in Tate-hiza, sondern in Seiza. Dadurch erklärt sich auch das Paradoxon, warum die Kata zwar als Seiza-no-Bu bezeichnet werden, eine davon (Oi-kaze) jedoch im Stehen beginnt und auch im Stehen beendet wird. Es handelt sich eben NICHT um die Seiza-Kata des Eishin-Ryu, sondern eigentlich um die Shoden-Kata des Omori-Ryu - und da war nunmal auch eine stehende Kata dabei.

Es heißt ferner, dass sich Omori Masamitsu und Hasegawa Eishin nach der Gründung des Omori-Ryu wieder versöhnt hätten. Auch der 11. Großmeister des Eishin-Ryu (Oguru Motoemon Kiyokatsu) war ebenfalls ein direkter Schüler von Omori Masamitsu. Es ist dieser Oguru Kiyokatsu von dem es heißt, er habe den Eishin-Ryu in der Provinz Tosa etabliert.

Die Krieger aus Tosa

Die Provinz Tosa lag auf der Insel Shikoku und bildete fast deren ganzen südlichen Teil. Vor der Zeit des Tokugawa-Shoguntas wurde Tosa (und zeitweilig auch die ganze Insel) von der Chosokabe-Familie beherrscht. Diese waren, nach einer Invasion Hideyoshis auf Shikoku, seine Vasallen geworden. So standen an einem nebligen Oktobermorgen im Jahre 1600 die Tosakrieger auf dem schlammigen Schlachtfeld von Sekigahara um ebenfalls an der berühmtesten Schlacht der japanischen Geschichte teilzunehmen und zwar auf seiten der Allianz, welche Toyotomi Hideyori (Hideyoshis noch minderjährigen Sohn) unterstützte. Auf der anderen Seite hatte Tokugawa Ieyasu mit seinen Verbündeten Aufstellung genommen. Der Ausgang der Schlacht ist allgemein bekannt. Am Abend war Tokugawa Ieyasu unumschränkter Herrscher über ganz Japan und die Tosa zählten mit zu den Verlierern. Bereits einen Monat nach der Schlacht, im November 1600, wurde der Chosokabe-Clan abgesetzt und das Fürstentum Tosa der Yamanouchi-Familie, welche treue Vasallen der Tokugawa waren, übergeben. Die Tosa-Krieger waren von den neuen Herren in keinster Weise begeistert und es kam immer wieder zu Aufständen und Überfällen, bis nach mehreren exemplarischen Hinrichtungen und Kreuzigungen eine gewisse Waffenruhe eintrat. Von diesem Zeitpunkt an, waren die Tosa-Samurai erklärte Gegner des Tokugawa-Shogunats und bleiben dies bis zu seinem Ende im Jahre 1868.

Die Machtübernahme durch die Tokugawa-Familie brachte massive Änderungen für ganz Japan. Um die Fürsten (jap.: daimyo) zu kontrollieren, mußten diese Geiseln stellen und an den Hof der Tokugawa in Edo senden. Ferner wurde der Ausbau von Festungen verboten und die über ihre Fürstentümer verstreuten Samurai mußten ihre Wohnsitze in die Burgen ihrer Lehnsherren verlegen, oder zumindest einen gewissen Zeitraum im Jahr an den Höfen ihrer Herren anwesend sein. Somit wurde sichergestellt, dass die einzelnen Fürsten und ihre Vasallen sich an zentralen Orten aufhielten, wo sie besser zu kontrollieren waren, statt in der Abgeschiedenheit ländlicher Regionen Guerilla-Taktiken zu trainieren, Waffen zu horten und Komplotte zu schmieden. Schon Toyotomi Hideyoshi hatte die soziale Mobilität stark eingeschränkt, indem er den Stand der jizamurai abgeschafft hatte. Diese Samurai waren teils Bauern, teils Krieger und bildeten, zusammen mit käuflichen Söldnern und anderen nicht adeligen Kriegern, die Hauptstreitmacht der japanischen Armeen. Alle jizamurai wurden nach einem Erlass Hideyoshis in den Kriegerstand erhoben, was zunächst eine starke Militärkaste schuf. Kein Bauer konnte mehr zur Waffe greifen und kein Krieger konnte mehr Bauer werden. Doch der Nachteil zeigte sich schon wenige Generationen später. Freie Posten in der Kriegerkaste (bushi), wurden nicht von interessierten Kämpfern besetzt, sondern konnten nur an Personen vergeben werden, die in die Klasse des Kriegsadels hineingeboren waren, ganz gleich ob diese kämpferische Ambitionen hatten, oder nicht. So kam es, dass Personen, die an Kampfkünsten eigentlich vielleicht gar kein Interesse hatten, militärische Posten besetzten mussten. Durch die weiteren Einschränkungen der Tokugawa-Regierung kam es zu einem immer größeren Verfall der Kampfkünste. Da die Samurai an ihren Höfen bleiben mussten und keine andere Tätigkeit ausüben durften, gaben sie sich allerlei Zeitvertreib und Vergnügungen hin. Die Kampfkünste spielten aufgrund der Tatsache, dass es keine Kriege mehr gab, dabei nicht unbedingt die Hauptrolle. Nur in den ländlichen Regionen, wurden die alten Kriegskünste weiter betrieben. Weitab der grossen Städte, hatte man noch immer damit zu kämpfen, die Strassen gegen Banditen zu sichern, die Dörfer gegen herumziehende Ronin (herrenlose Samurai) zu schützen, usw. Und der alles kontrollierende Arm der Tokugawa reichte nicht immer bis in den letzten Winkel des Reiches (vgl. [Draeger97]). So war auch die Situation in Tosa.

Tosa war ein ländliches Gebiet und viele seiner Krieger waren im selben Maße auch Bauern und Fischer. Die Edikte der Tokugawa trafen sie daher besonders hart und da der Yamanouchi-Clan seine eigenen Samurai mitgebracht hatte, wurden viele der Tosa-Samurai zu einfachen Bauern degradiert. Jedoch hatten die Yamanouchi zuwenig Leute, um die Sicherheit in Tosa aufrecht zu erhalten. Daher wurden Milizen aus den ehemaligen Tosa-Kriegern aufgestellt. Diese "Ordnungskräfte" und Bauernkämpfer wurden als goshi bezeichnet. Unter diesen fand der Eishin-Ryu als Schwertstil weite Verbreitung.

Ab wann der Eishin Ryu zum Schwertstil der Tosa wurde, läßt sich heute nicht mehr sagen. Es wird gemutmaßt, dass Hasegawa Eishin auf der Insel Shikoku geboren wurde. Damit könnte schon seit seiner Zeit der Stil in Tosa bekannt geworden sein. Andere Quellen geben Oguru Kiyokatsu (den 11. Soke) als den Großmeister an, der den Stil in Tosa bekannt machte. Dies erscheint dem Autor jedoch etwas spät. Nach Aussage von Keiji Tose Sensei (9. Dan Hanshi) führte der 9. Großmeister (Hayashi Morimasa) die 11 Shoden-Kata des Omori-Ryu deswegen ein, weil die Krieger des Eishin-Ryu im Ruf gestanden haben sollen, ein herausragend schlechtes Benehmen zu haben. Dies aber trifft ziemlich genau auf die Tosa zu. Diese waren nunmal sehr "ländlich" und von kultivierter höfischer Sitte weit entfernt.

Es steht zu vermuten, dass der Ruf der Tosa eher der des "unkultivierten, gewöhnlichen Landei" war. Hinzukommt, dass - aufgrund der Feindschaft zur Regierung - die Tosa meist ziemlich schnell mit der Hand am Schwert waren. Es könnte sein, dass Hayashi Morimasa deshalb entschloß, die Kata des Omori-Ryu aufzunehmen, weil dieser stark vom Ogasawara Ryu (eben jener Etikette- und Benimm-Schule) beeinflußt war und etwas Etikette konnten die Tosa dringend brauchen. Das würde bedeuten, dass der Eishin-Ryu zu Beginn des 18. Jahrhunderts (ca. 1730 / 1740) nach Tosa kam. Dies ist jedoch eine Mutmaßung des Autors aufgrund der Berichte von Tose Sensei. Ein historischer Beleg ist nicht bekannt.

Warum gerade der Eishin-Ryu großen Anklang in Tosa fand, liegt auf der Hand, da das zentrale Thema dieses Schwertstils das Iai-Jutsu war; also das blitzschnelle Ziehen, aufgrund eines überraschenden Angriffs, oder um einem Aggressor zuvorzukommen. Genau das war es, was die goshi bei ihrer täglichen Aufgabe, als Polizeikräfte brauchten. Keine ritualisierten Duellkämpfe, sondern eine Kunst, um mit Hinterhalten, plötzlichen Überfällen oder mit der Verhaftung Verdächtiger fertig zu werden. All dies waren Situationen, in denen es wichtig war, schneller als alle anderen zu sein.

Tanimura-ha und Shimomura-ha

Nach dem elften Großmeister Oguru Motoemon Kiyokatsu blieb die Nachfolge lange Zeit ungeklärt und zwei seiner Schüler führten die Linie des Eishin-Ryu weiter. Es entstanden also zwei Zweige von denen heute nicht mehr gesagt werden kann, welcher die Originallinie und welcher die Abspaltung war. Viel näher liegt die Vermutung, dass beide gleichberechtigt waren. Auch scheint es zwischen den Vertretern der beiden Richtungen keine Übereinkunft über diesen Sachverhalt, oder über die resultierenden Großmeisterlinien gegeben zu haben. Jedenfalls definierte der Samurai Shimomura Moichi Sadamasa den Zweig den er vertrat, erstmalig als eigenständige Linie, weswegen dieser Zweig als Shimomura-ha (ha = Ableger, Version) bezeichnet wurde. Die Anhänger dieser Linie sehen daher Shimomura Moichi Sadamasa als den legitimen 14. Großmeister des Eishin-Ryu und Matsuyoshi Teisuke Hisanari als den 12. Soke an. Etwa zur selben Zeit war Tanimura Kame no Jo Yorikatsu der Großmeister des "anderen" Zweiges. Diese Linie wurde daher als Tanimura-ha bezeichnet. Tanimura Yorikatsu war im Gegensatz zu Shimomura Sadamasa kein klassischer Krieger sondern (wie sollte es anders sein) ein goshi aus Tosa, weswegen der Shimomura-ha lange als die "klassischere Form" angesehen wurde. Die Anhänger der Richtung Tanimura-ha betrachten Hayashi Masu no Jo Masanari als den legitimen 12. Großmeister des Eishin-Ryu. Es fällt auf, dass beide Linien die Silbe ha verwenden. Dadurch erhebt keine gegenüber der anderen den Überlegenheitsanspruch als "die Originallinie" zu gelten. Beide fassten sich als gleichwertige, komplette Weiterführung des Schwertstils von Jinsuke Shigenobu auf.

Da der Autor dieses Artikels der Tanimura-ha (die Bauern Variante) angehört, sind nur wenige Informationen über die weitere Geschichte des Shimomura-ha bekannt. Herauszuheben ist vor allem der 16. Großmeister dieser Linie, Nakayama Hakudo Morimichi (1869 - 1958). Er war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine der herausragenden Persönlichkeiten auf dem Gebiet der klassischen Kriegskünste in Japan. Er hatte diverse Ryu studiert, z.B. den Shindo Munen Ryu (ein auch in Tosa verbreiteter Stil), Itto Ryu (Yamaguchi-Linie) und die Shimomura-ha unter Hosokawa Yoshimasa. Er war der 16. Großmeister der Shimomura-ha und wird von einigen auch als der letzte Großmeister dieser Linie angesehen, da die Nachfolge extrem strittig ist und einige Historiker behaupten, er habe gar keinen Nachfolger benannt. Fakt ist, dass er die von ihm ausgeübte Schwertkunst in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts als Muso Shinden Ryu bezeichnete und diesen Namen fortan verwendete. Es gibt durchaus Stimmen in der Tanimura-ha, die den Muso Shinden Ryu nicht als Koryu (traditionellen Stil) betrachten, weil für sie dieser Stil eine Neugründung durch Nakayama Hakudo ist.

Der Autor hat diesen Stil nie praktiziert. Was mir aber an Material darüber zur Verfügung steht, lässt - angesichts der dargestellten Kata - jedoch darauf schließen, daß der Stil nur neu benannt wurde. Die Ähnlichkeiten in den Kata erscheinen mir einfach zu groß.

Es gibt innerhalb der Shimomura-ha ebenfalls mehrere konkurrierende Großmeisterlinien. Die in Europa bekannteste ist in dem Genealogie-Baum auf Seite 3 dargestellt und wurde aus [WarDra99] entnommen.

Während der Verlauf der Shimomura-ha anfangs dieses Jahrhunderts etwas unklar wird, so bestand die Tanimura-ha recht stabil bis zum 17. Großmeister weiter. Oe Masamichi (1852 - 1927) gilt als Reformer des Stils, indem er die Kata des Stils neu ordnete (in Shoden-, Chuden- und Okuiai-waza) und die Aufnahme der Omori-Ryu Kata offiziell machte, indem er sie als Shoden-kata definierte. Er war es auch, der als offiziellen Titel des Ryu den Namen "Muso Jikiden Eishin Ryu" wählte.
Oe Masamichi war nicht nur ein Zeitgenosse von Nakayama Hakudo, sondern beide tauschten sich angeblich auch regelmäßig aus und sollen sogar zusammen trainiert haben, so dass sich ihre Auffassung von Iaijutsu und Battojutsu wohl gegenseitig beeinflußten.

Die Tanimura-ha bis heute

Ab der Nachfolge von Oe Masamichi wird es auch in der Tanimura-ha etwas verwirrend. Ein Grund hierfür könnte sein, dass die Verleihung des kogen no maki (entspricht dem Menkyo Kaiden anderer traditioneller Ryu) unabhängig vom Großmeistertitel ist. Das kogen no maki dokumentiert, dass sein Träger das komplette System mit all seinen Details und Geheimlehren gemeistert hat (er hat alles gelernt, was man von und über den Muso Jikiden Eishin Ryu lernen kann) und autorisiert ist, das System in eigener Verantwortung zu lehren. In vielen traditionellen Ryu wird das komplette Wissen nur an den nachfolgenden Großmeister weitergegeben; nicht so im Eishin Ryu. Ist dann die Nachfolge nicht exakt schriftlich fixiert, so kann es sein, dass konkurrierende Großmeisterlinien entstehen oder von unterschiedlichen Schülerfraktionen verschiedene Meister als rechtmäßige Soke betrachtet werden.

Wenn man den Diskussionen auf e-budo.com Glauben schenken darf, dann sind mindestens sieben verschiedene Großmeisterlinien innerhalb der Tanimura-ha bekannt. Die drei bekanntesten sind in der Genealogie auf Seite 3 aufgeführt.

Bedeutend für das in der IMAF gelehrte Muso Jikiden Eishin Ryu Iaido ist der Split nach Fukui Harumasa. Der Zweig spaltete sich in den populären und den originalen Stil (japanische Bezeichnungen hierfür sind dem Autor leider unbekannt). Als geschichtliches Ereignis ist hier das Ende des zweiten Weltkriegs dominierend. Die Amerikaner hatten sofort nach der Besetzung Japans zunächst die Ausübung der Kampfkünste untersagt. Viele der Meister fürchteten die Vernichtung und das Aussterben dieser Künste und suchten nach Möglichkeiten der Rehabilitierung. Dies ist der Beginn der IMAF, welche aus der ersten Demonstration der japanischen Kampfkünste für die amerikanischen Offiziere hervorging. Es ist auch ein wichtiger Punkt in der Geschichte des Eishin Ryu. Laut Aussage von Hiromichi Otani Sensei (8. Dan originaler Stil und einer der Iaidomeister der IMAF) entschied sich eine Fraktion innerhalb des Eishin-Ryu den Techniken einen Teil ihrer direkten Kampfrelevanz zu nehmen und stärker zum Do zu entwickeln. Betonung liegt hier auf die Formung der Persönlichkeit durch das Do und ein Zeugnis der Friedfertigkeit nach den verheerenden Schrecken des 2. Weltkriegs abzugeben. Grossmeister dieser Richtung wurde Kono Hayakuren. Diese Fraktion bildet den heute als "populären Stil" bekannten Zweig des Ryu. Seit dem Tod von Fukui Tarao ist Ikeda Seiko der 22. Großmeister des populären Stils.

Andere Ausübende des Muso Jikiden Eishin Ryu wollten ihn jedoch in seiner kampf-bezogenen Vielfalt erhalten. Sie trainierten - entgegen des Verbots der amerikanischen Verwaltung - den Stil im Verborgenen weiter. Grossmeister dieses "originalen Stils" wurde Takeshima Toshio. Die heute durch Muranaga Hidekuni repräsentierte Linie betont noch immer die Tauglichkeit der Techniken im Kampf und legt Wert darauf, dass die Kata wie unter "Kampfbedingungen" trainiert werden.

Der Autor hatte die grosse Ehre während eines Trainingsaufenthalts im April 2002 in Japan unter Vertretern beider Stilrichtungen trainieren zu dürfen. Die Kata sind in ihrem Gesamtbewegungsablauf identisch und unterscheiden sich nur in kleinen Details. Diese jedoch entscheiden über Sekundenbruchteile, bzw. darüber ob man in einem bestimmten Moment gedeckt ist, oder nicht.

Leider beinhaltet schon die Bezeichnung "originaler Stil" eine Wertung. Das Original hat gegenüber der Absplittung immer den Anspruch der Authentizität.
Der Autor sieht dies nicht so. Beide Stile sind gleichberechtigt; keiner "besser" oder "schlechter". Jeder hat seine volle Berechtigung in dieser Welt. Der eine als immer noch praktizierte Methode hocheffizienter Bewegungen, die in einem Kampf von entscheidender Bedeutung sind; der andere als Beispiel dafuer, dass der Mensch aus den Schrecken des Krieges seine Lehren ziehen kann und aus einer Methode des Kampfes ein Instrument zur Erreichung inneren Friedens schaffen kann.
Es ist dieses Paradoxon dass die grosse Faszination des Iaido ausmacht und es verbietet hier in "besser" oder "schlechter" zu werten. Selbes gilt für den Vergleich zwischen verschiedenen Iai-Stilen.
Ein weiterer, im Schaubild auf Seite 3 aufgeführter Zweig der Tanimura-ha ist die Linie unter Miura Takeyuki Hirefusa, der von den Vertretern dieser Richtung als 20. Soke des Muso Jikiden Eishin Ryu betrachtet wird. Diese Linie praktiziert kein Iaido sondern Iaijutsu und ist der in [ShiLeo95] dokumentierte Stil. In den anderen beiden Linien wurde nach dem 2. Weltkrieg jegliche Ausübung des Tameshigiri (Schnitttest an Bambusballen) abgeschafft und somit der aggressive Charakter aus dem Ryu genommen. Dadurch änderte sich auch die Bezeichnung von Iaijutsu in Iaido. Da die Linie von Miura Takeyuki Hirefusa diese Entwicklung nicht mitgemacht hat, wird das Tameshigiri dort noch immer praktiziert.

Warum Soke das Tameshigiri ablehnte (ob es Fukui Harumasa selbst, oder aber eine Übereinkunft seiner Nachfolger war) und aus dem Curriculum entfernt hat, ist dem Autor unbekannt. Es existieren zwar Gerüchte, doch sind diese nicht verläßlich, so dass an dieser Stelle darüber keine Auskunft gegeben werden kann.

Das in der IMAF Deutschland gelehrte Iaido ist stark vom populären Stil geprägt. Jedoch werden in höheren Dan-Graden auch die Unterschiede zum "originalen Stil" Teil der Ausbildung, so dass die Möglichkeit besteht auch diesen zu erlernen. Der Autor rät jedoch aus eigener Erfahrung zunächst mit dem populären Stil zu beginnen. Die enger und schneller am Körper geführten Techniken des originalen Stils erfodern eine solide Grundausbildung. Beginnt man als Anfänger mit diesen Techniken, so besteht die Gefahr, sich selbst ernsthaft zu verletzen. Die japanischen Meister können viele Anekdoten von Iaidokas erzählen, die sich selbst einen Arm oder ein Bein durchstochen haben.

Verwendete Quellen:

Flashing Steel - Mastering Eishin Ryu Swordmanship ; Shimabukuro, Masayuki/Pellham, Leonhard J. (Frog Ltd. 1995) [ShiLeo95]
Japanese Swordmanship ; Warner, Gordon/Draeger, Donn F. (Weatherhill Inc. vierte Auflage 1999) [WarDra99]
The Art of Japanese Swordmanship - A Manual of Eishin Ryu Iaido; Suino, Nicklaus (Weatherhill Inc.)
Muso Shinden Ryu Iaido (Chuden Hasegawa Eishin Ryu) ; Réniez, Jean-Pierre (Collection Shobukan) [Réniez]
Classical Bujutsu; Draeger, Donn F. (Weatherhill Inc. dritte Auflage 1997) [Draeger97]
Die Samurai ; Mauer, Kuno (Knaur Verlagsgesellschaft)
Erläuterungen von Keiji Tose Sensei, 9. Dan, Hanshi Muso Jikiden Eishin Ryu (populärer Stil)
Erläuterungen von Hiromichi Otani Sensei, 8. Dan, Hanshi Muso Jikiden Eishin Ryu (originaler Stil)

Eine solche Abhandlung kann nur so verlässlich sein, wie die Quellen, die man dabei verwendet. Dennoch liegt die Verantwortung des hier Zusammengestellten alleine beim Autor. Sollten gegenteilige oder ergänzende Informationen bekannt und nachprüfbar sein, so bin ich für jede Anregung überaus dankbar. Sollte sich diese Information als nützlich erweisen, so werde ich sie in zukünftige Versionen dieses Dokuments einfließen lassen. Ernstgemeinte Kommentare bitte an Andreas.Volk@heijoshin.de .

Andreas Volk; Heijoshin Iaido Dojo Herrenberg; Juni 2002.

Dieses Dokument ist eine leicht abgewandelte Version des auf www.heijoshin.de erhältlichen Artikels.



03.07.2002
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